Eine Sportart erfolgreich zum Beruf zu machen, gelingt nur den wenigsten..

Karrieresprungbrett Profisport?

Kategorie: Aktuelles

Karrieresprungbrett Profisport?
Karrieresprungbrett Profisport?

Erfahrungsgemäß werden nun im Zuge der Fußballweltmeisterschaft die Neuanmeldungen der hiesigen Sportvereine zumindest für einige Monate sprunghaft ansteigen. Die Leidenschaft für eine bestimmte Sportart erfolgreich zum Beruf zu machen, gelingt allerdings nur den wenigsten. Gerade junge Leute haben reichlich naive Vorstellungen vom Alltag als Profisportler.

Reich durch Profisport

Wenn sich Trainingsjacken aus dem frontlineshop, zum Beispiel von Adidas, wie warme Semmeln verkaufen, und auf den Straßen vermehrt Deutschlandflaggen auftauchen, steht die Fußballweltmeisterschaft ins Haus. Vor allem bei Kindern wird dann der Wunsch geweckt, selbst irgendwann einmal als Profi auf dem Platz zu stehen. Über den sportlichen Nachwuchs in der Bundesrepublik haben wir auf dieser Seite ja schon des Öfteren berichtet. An dieser Stelle möchten wir unseren Lesern einen realistischen Einblick in das Berufsbild des Profisportlers bieten. Wenn das Ganze ein wenig desillusionierend wirkt, liegt das allein an dem Umstand, dass sich die Karriereleiter auf diesem Metier noch schwerer erklimmen lässt als in anderen Bereichen.

Im Profisport erhält man für die Ausübung seiner Sportart Einkünfte, von denen der Lebensunterhalt bestritten werden kann. Man bekommt einen Presseausweis ja auch erst, wenn man den Großteil seiner Einkünfte über einen journalistischen Beruf bezieht. Ob und wie viel Geld man als Sportler verdient, hängt von der Sportart, den sportlichen Leistungen/Erfolgen, der aktuellen Wirtschaftslage und dem eigenen Glück ab. So haben viele Leichtathleten und Mannschaftssportler, die an olympischen Spielen teilnehmen, neben ihrer sportlichen Karriere noch einen anderen Beruf. Wenn man jedoch an Profisportler und deren Einkünfte denkt, fällt einem hierzulande vermutlich als erstes der Bundesligafußballer ein.

Das Beispiel Profifußballer

Heute gibt es in der Bundesrepublik Deutschland drei offizielle Profi-Ligen. Die höchste und bekannteste ist natürlich die 1. Bundesliga mit 18 Profivereinen. Dann kommt die 2. Bundesliga mit ebenfalls 18 Plätzen und die 3. Liga mit 20 Plätzen. Wie viel man hier verdient, hängt von den Einnahmen (zum Beispiel aus der Werbung) und somit logischerweise vom Erfolg des jeweiligen Vereins, aber auch von der eigenen Erfahrung beziehungsweise DEM Talent ab. Auch in den Regionalligen gibt es Profispieler, die vom Fußball gut leben können. Um bei einem erfolgreichen Verein als Profi unter Vertrag zu kommen, muss man normalerweise erst einmal die Talentschmieden der deutschen Vereine durchlaufen. Wer erst mit 20 darüber nachdenkt, Profi zu werden, ist bereits viel zu spät dran.

Bild: © Jupiterimages/Photos.com/Thinkstock

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