Rookie des Monats: TV-Partygirl Laura Morante (22)

Lory loves Essen

Kategorie: Rookie des Monats

Lory loves Essen
Lory Glory
Unter dem Namen »Lory Glory« hat es die 22-jährige Essenerin Laura Morante zu einem deutschlandweiten Bekanntheitsgrad geschafft. Grund dafür sind ihre TV-Auftritte bei ProSieben, insbesondere in den Party-Formaten »We love Lloret« und »We love Sölden«.

 

 

Was im August 2012 mit »We Love Lloret« begann, fand im letzten Monat mit »We Love Sölden« seine Fortsetzung. Das Party-Format von ProSieben zog besonders junge Zuschauer in seinen Bann. Immer mit dabei: Lory Glory aus Essen.

Lory, du bist in letzter Zeit oft im TV zu sehen. Wo warst du bislang überall dabei? Im letzten Jahr war ich mehrmals bei Pro Sieben in der Sendung »Taff« in verschiedenen Beiträgen zu sehen . Außerdem war ich bei »We love Lloret« und bei »We love Sölden« dabei. Das sind Reality-Shows, in denen ich zu einer großen Partytruppe aus dem Ruhrpott gehöre. Zusammen fahren wir in den Urlaub nach Lloret oder nach Sölden. Dort haben wir jede Menge Spaß, es wird gefeiert bis der Arzt kommt und die Kamera ist natürlich immer dabei.

Mittlerweile hast du eine riesige Fan-Gemeinde. Bei Facebook hast du rund 65.000 Fans.Wie fühlt sich das an, wenn einen plötzlich so viele Menschen kennen? Ja, das ist natürlich total komisch. Das erste Mal wurde mir das bewusst, als in München ein fremdes Mädchen zu mir kam und meinte »Hey bist du nicht Lory?«. Ich war total überrascht, schließlich war ich ja in einer fremden Stadt. Heute passiert es öfter, dass ich durch die Stadt laufe und die Leute mich anschauen und grinsen. Daran merke ich, dass sie mich wohl aus dem Fernsehen kennen. Das Komische ist immer, das die Leute einen kennen - aber man kennt sie nicht. (lacht)

Wo kann man dich denn noch antreffen? Am Wochenende wird unsere »We Love Sölden«-Partytruppe oft für Clubs und Diskotheken gebucht. Wir treten dann immer mit unseren zwei Liedern auf, die wir als Musik-Single veröffentlicht haben. Danach treffen wir die ganzen Fans. Manchmal wird das wirklich extrem - alle wollen Fotos, Autogramme oder sich unterhalten. Aber leider ist es so, dass wir dann nicht die ganze Nacht zusammen mit den Fans feiern können, sondern wieder nach Hause müssen.

Wie bist du denn überhaupt dazu gekommen, bei einer TV-Sendung mitzumachen? Ich war mit meiner Freundin im »Solid-Club« in Rüttenscheid feiern als mich plötzlich zwei Mädels angesprochen haben, ob ich nicht Lust auf ein Casting für ein neues Format hätte. Ich habe nicht lange überlegt und »Ja klar!« gesagt. Zu Hause war ich mir dann unsicher, habe meiner Mutter davon erzählt und ihr den Flyer gezeigt. Sie meinte nur: »Ach komm, geh doch ruhig hin!«. Ein paar Tage später bin ich dann mit ihr zum Casting gegangen und wusste nicht genau was mich dort eigentlich erwartete. Eine Realityshow im Urlaub sollte es sein. Nach dem Casting haben sie mich dann genommen. Das war vor ungefähr einem Jahr.

Wusstest du denn überhaupt, was dann auf dich zukommt? Ja, aber ich konnte es mir nicht richtig vorstellen. Ich habe gefragt: »Sind da viele Kameras?« Und sie meinten »Ja, in jedem Raum!«. Das konnte ich mir gar nicht vorstellen. Als wir dann in Lloret angekommen sind, standen in unserer Villa wirklich in jeder Ecke Kameras. Da war ich zuerst ein bisschen geschockt und hatte Angst, dass zu viel von meiner Privatsphäre preisgegeben wird. Aber immerhin gab es auf der Toilette keine Kamera und kein Mikrophon. (lacht)

Wusstest du denn überhaupt, was dann auf dich zukommt? Ja, aber ich konnte es mir nicht richtig vorstellen. Ich habe gefragt: »Sind da viele Kameras?« Und sie meinten »Ja, in jedem Raum!«. Das konnte ich mir gar nicht vorstellen. Als wir dann in Lloret angekommen sind,  standen in unserer Villa wirklich in jeder Ecke Kameras.  Da war ich zuerst ein bisschen geschockt und hatte Angst, dass zu viel von meiner Privatsphäre preisgegeben wird. Aber immerhin gab es auf der Toilette keine Kamera und kein Mikrophon. (lacht)

Die letzte Folgevon »We love Sölden« ist gerade gelaufen. Wie sind denn deine Pläne für die Zukunft? Falls es eine nächste Staffel von »We Love« geben wird, bin ich auf jeden Fall wieder mit dabei. Ich hoffe, dass wir beim nächsten mal an einen Ort reisen, der alles bisher da gewesene toppt. Ich bin wirklich froh dabei zu sein, denn es macht einfach riesigen Spaß und ist immer wieder eine coole Zeit. Es ist halt wie Urlaub — nur eben mit Kameras. Ansonsten sind auch noch weitere TV-Projekte geplant, über die ich aber jetzt leider noch nicht sprechen kann.

Was hast du denn gedacht als du die anderen Mitglieder der Party Truppe kennengelernt hast? Ich habe gedacht: »Oh Gott, was sind das denn für Asis!« Aber dann lernt man sich besser kennen und mittlerweile verstehen wir uns alle richtig gut. Schließlich kommen wir auch alle aus dem Ruhrgebiet und sprechen die gleiche Sprache.

Wie sieht denn dein Alltag aus? Mein Alltag ist eigentlich völlig normal. Ich arbeite weiterhin jeden Tag ganz als Friseurin im Friseursalon meiner Eltern in Rüttenscheid und bin nur zum Drehen ab und zu mal weg. Meine Eltern geben mir dann natürlich frei. Außerdem gehe ich gerne zum Sport und treffe mich mit Freunden. An Wochenende bin ich dann oft mit der Lloret-Partycrew für Bookings unterwegs und ansonsten gehe ich auch gerne jedes Wochenende privat feiern.

Gab es schon mal Fans, die extra in deinen Friseursalon gekommen sind um dich zu treffen? Ja klar, das ist schon ein paarmal vorgekommen. (lacht) Dann wollen die Fotos machen und rufen ihre Freunde an, die dann auch alle kommen. Einmal war sogar der ganze Salon voller Fans.

Gibt es auch Leute, die dich kritisieren? Ja natürlich, besonders im Internet gibt es viele Leute die gemein sind und uns verurteilen oder beleidigen. Zum Glück unterstützen meine Familie und meine Freunde mich. Nach jeder Folge rufe ich meine Mutter an und frage sie ob die Sendung ok war. (lacht)

Was hast du nach der Schule gemacht? Ich war bis zur elften Klasse auf der Gesamtschule Süd. Danach habe ich eine Ausbildung zur Friseurin angefangen und 2012 sogar meinen Meister gemacht. Mein Traum ist es, irgendwann mal einen eigenen Friseursalon zu eröffnen.

Wo siehst du dich in ein paar Jahren? Ich werde auf jeden Fall noch ein bisschen was im Fernsehen machen, auch um PR für unseren Salon zu machen. Im Moment bin ich noch jung und genieße das auch. Aber in ein paar Jahren möchte ich auf jeden Fall einen eigenen Friseursalon haben. Aber dafür muss ich noch ein bisschen erwachsener werden! (lacht) Ich sehe meine Zukunft nicht im Showbusiness sondern ich will einfach irgendwann etwas Normales machen.
 
Und was wäre, wenn das Dschungelcamp bei dir anfragen würde? Nee! Dschungelcamp würde ich auf keinen Fall machen! (lacht) »We love Sölden« hat etwas mit Spaß zu tun, und das Dschungelcamp finde ich einfach nur erniedrigend. Da hat man dann auch wirklich gar keine Privatsphäre mehr.

Was bedeutet dir die Stadt Essen? Willst du eines Tages mal weg von hier?  Essen ist meine Stadt, hier gehöre ich hin und ich werde hier auch nicht wegziehen. Wenn ich mal einen eigenen Salon eröffne, dann auf jeden Fall in Essen. Die Stadt hat wirklich viel zu bieten. Ich liebe Rüttenscheid mit seinen Bars und Clubs und im Limbecker Platz kann man wirklich super shoppen. Im Sommer bin ich gerne im Seaside Beach.

 

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