Ratgeber: Lerne von Aristoteles und Einstein

Denken wie ein Genie

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Denken wie ein Genie
Ratgeber: Denken wie ein Genie

 

Wenn du kein Genie bist, kannst du jetzt eins werden. Rookie zeigt dir Strategien und Methoden, die einst von Legenden wie Aristoteles und Einstein genutzt wurden, um auf kreative Lösungen zu kommen. Die folgenden sieben Methoden können dabei helfen, produktiver zu denken, um einfacher und schneller an Lösungen von Problemen zu gelangen. Wenn du nicht mehr weiter weißt, macht es einfach so wie die berühmten Erfinder Albert Einstein oder Thomas Edison.



1. Neue Blickwinkel suchen
Leonardo da Vinci war der festen Überzeugung, dass ein Problem nur lösen kann, wenn man dieses zuerst aus allen möglichen Blickwinkeln und Standpunkten beleuchtet. Seiner Meinung nach ist man nach dem ersten Eindruck eines Problems noch zu voreingenommen. Erst wenn man alles über das Problem weiß, hat man genug Wissen um über die Lösung nachzudenken.

2. Darstellung variieren
Wenn Einstein ein Problem lösen wollte, formulierte er es in möglichst vielen Varianten: als Diagramm, als Liste, Zeichnung, Formel, Erzählung, Musikstück oder Theaterszene. Er visualisierte Lösungen und glaubte, dass Worte und Zahlen als solche keine bedeutende Rolle in seinen Denkprozessen spielten.

3. Drauflos produzieren
Thomas Edison meldete mehr als 1.000 Patente an. Der Grund für seine Produktivität waren selbst gesteckte Ziele, die er sich und seinen Assistenten setzte. Er produzierte ständig, ohne Rücksicht auf die vielen Bedenkenträger, von denen er umgeben war. Natürlich entstand dabei viel Unsinn, aber eben auch Welterfolge wie Glühbirne, Diktiergerät und Kleinbildfilm. Eine Studie ergab, dass alle berühmten Wissenschaftler und Genies nicht nur exzellente Arbeiten veröffentlichten, sondern ebenso jede Menge Drittklassiges. Sie hatten keine Angst davor zu versagen oder Durchschnittliches zu erarbeiten, um zur Perfektion zu gelangen.

4. Verschiedenes kombinieren
Die Wissenschaft der Genetik wurde von Gregor Mendel entwickelt, als er erstmals zwei voneinander völlig verschiedene Gebiete – die Biologie und die Mathematik – miteinander kombinierte. Neue Dinge entstehen oft, wenn man verschiedene Ideen, Eindrücke und Gedanken zusammenwürfelt –auch wenn es noch so unsinnig oder abwegig erscheint.

5. Aufmerksam sein
Große Ideen entstehen oft aus dem Nichts. Leonardo Da Vinci hörte zufällig, dass eine Glocke erklang, während er einen Stein ins Wasser warf. Er verließ sich auf sein Gespür und versuchte krampfhaft einen Zusammenhang herzustellen. Das führte ihn schlussendlich zu der Entdeckung, dass sich Klänge wellenartig ausbreiten.

6. In Metaphern denken
Aristoteles vertrat die Ansicht, dass Metaphern ein Anzeichen von Genialität sind. Er glaubte, dass jemand, der in der Lage ist, Ähnlichkeiten zweier voneinander völlig unterschiedlicher Gebiete wahrzunehmen und diese zu verknüpfen, ein Individuum mit einer besonderen Gabe sei.

7. Niemals aufgeben
Sobald ein Versuch fehlschlägt, tendieren wir dazu aufzugeben und etwas Neues zu beginnen. Dabei ist ein Fehlschlag das erste Prinzip des sogenannten kreativen Unfalls. Irrtum oder Versagen kann äußerst hilfreich sein, sobald wir uns nicht nur von deren scheinbarer Unproduktivität demotivieren lassen. Man sollte vielmehr den Prozess und seine maßgeblichen Komponenten analysieren und Wege finden, diese zu ändern, um andere Ergebnisse zu erreichen. Nicht die Frage »Warum habe ich versagt«, sonder vielmehr die Frage »Was habe ich gelernt und kann es nun verbessern« führt zum Ziel.

 

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